HRW: Trump setzt Phosphor-Chemiewaffen gegen syrische Zivilbevölkerung ein

Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch (HRW) hat in ihrem neuen Bericht die US-geführte Koalition angeklagt, in Syrien Phosphorbomben einzusetzen, die das Leben und die Gesundheit der eingesessenen Bevölkerung gefährden würden.

Dies berichtet das Portal rbc.ru.

„Unabhängig davon, wie Weißphosphor verwendet wird, birgt dessen Einsatz ein hohes Risiko, dass dichtbesiedelte Städte wie Rakka und Mossul sowie jedes andere Gebiet mit einer hohen Konzentration von Zivilisten schrecklichen und lang andauernden Schaden erleiden“, so Steve Goose, Sprecher der Menschenrechtsorganisation.

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Goose hat die Koalition aufgerufen, „vorsichtshalber alle nur möglichen Maßnahmen zu treffen, um den Schaden durch den Einsatz von Weißphosphor für die Zivilisten im Irak und Syrien auf ein Minimum zu reduzieren“.

Weißphosphor dürfe nur im Schlachtfeld verwendet werden, um Nebelschleier zu schaffen oder Signale abzugeben, werde aber auch als Brandwaffen illegal gegen Zivilisten in Ballungszentren eingesetzt.

Die US-Koalition unterstützt die kurdischen Milizen wie die YPG/PKK, die an den Kämpfen um Rakka teilnehmen, aus der Luft. Ihren bisher letzten Schlag gegen die regierungstreuen Kräfte hat die Koalition am 8. Juni geführt.

Auch Zivilisten sollen US Kampfjets immer wieder gezielt in Raqqa angreifen. 

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