Trump bombt in Syrien faktisch wieder für den IS

Während die syrische Regierungsarmee und Kräfte der oppositionellen YPG/PKK- kurdisch geführten SDA Kräfte eine finale Operation auf Raqqa starten, bombardieren US Militärs syrische Regierungskräfte in der Schutzzone in Syrien.

Faktisch entlasten sie so den IS in Raqqa, der seine finale Schlacht in der Hauptstadt des "Islamischen Staates" führt. 

Schon vorher hatten US Militärs syrische Militärs angegriffen. Es kann nur als Waffenhilfe für den IS und der Al Kaida in Syrien gewertet werden, die als Hauptkräfte in dissem Krieg  gegn das US  Geheimdienstkonstrukt IS zu betrachten sind.   

Die US-geführte Koalition hat am Dienstag in Syrien erneut einen Schlag gegen die regierungstreuen Kräfte im Raum von At Tanf innerhalb einer Schutzzone geführt. Das geht aus einer Mitteilung der Koalition hervor.

Der erste derartige Angriff sei am 18. Mai in derselben Gegend erfolgt.

Am 18. Mai hatten Kampfjets der von den USA angeführten Anti-IS-Koalition eine Kolonne der syrischen Armee mit 27 Technikeinheiten im Raum At Tanf in einer festgelegten Deeskalationszone beschossen.

60 Kämpfer  seien in die  Zone eingedrungen. Angeblich sollen diese Kräfte eine Bedrohung für die Einheiten der syrischen Opposition dargestellt haben. In Wahrheit kooperieren aber die syrischen Regierungstruppen mit den Kurden der YPG und dem SDA gegen den IS. Insofern ist die Schwächung der Anti-IS- Kräfte nicht schlüssig.  

 

 

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