Trump erklärt EU-Politikern:  Deutschland ist sehr schlecht-  Handelsbilanzdefizit will er stoppen

Trump erklärte Politikern und Staatsmännern in der EU, dass Deutschland sehr schlecht ist . Manche Mainstreammedien übersetzten es sogar mit " Deutschland ist böse".

Das Handelsbilanzdefizit der USA gegenüber Deutschland beträgt 65 Milliarden Dollar.  Gegenüber Japan beträgt das Defizit gar 69 Mrd. Dollar und gegenüber China gar gigantische 347 Milliarden Dollar. 

Die USA leiden neben dem Außenhandelsbilanzdefitzit auch unter einem  zweiten Defizit im Staatshaushalt, der gigantische Maße der Staatsverschuldung in Billionenhöhe erreicht hat und die zur drohenden Zahlungsunfähigkeit des Landes führen kann. 

Mit Deutschland habe er keine Probleme - aber der die deutsche Handelspolitik sei völlig verfehlt.

Millionen Autos verkaufe Deutschland in den USA - aber er werde das stoppen.

Trump hatte BMW vorher schon angedroht 35 % Einfuhrzölle für PKW in die USA zu zahlen, die der deutsche Konzern in Mexiko herstelle und  von dort aus in die USA beliefere. 

Den beiden europäischen Präsidenten machte er deutlich, dass die USA diesen Zustand unakzeptabel  findet.  

EU- Ratspräsident Tusk und  EU-Kommissions-Präsident Juncker versuchten den freien Welthandel gegenüber Trump zu verteidigen.  Obama besteht aber auf fairen Welthandel der  kapitalistischen Hauptmächte untereinander und meint damit wohl eine ausgeglichene Handelsbilanz. 

Die mangelnde Konkurrenzfähigkeit der US Industrie kommt ihm dabei nicht in den Sinn. 

Stattdessen erwartet er höhere Rüstungsausgaben aller  27 Nato-Partner, die vor allem auch in den USA Waffen kaufen sollen, wenn sie eine Handelsbilanzdefizit gegenüber den USA  haben.

Zudem soll Trump Merkel nach unbestätigten Informationen schon eine Rechnung in Höhe von 300 Mrd . Euro überreicht haben, weil das 2 %  Kriterium für Nato Beistandskosten in den letzten Jahren verfehlt wurde. 

 

 

  

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