Offene Grenzen für Menschen in Not statt Zuwanderung nach Wirtschaftlichkeit und rassistischem Abstammungsprinzip!
 
 
Da bei den vergangenen und jüngsten Landtagswahlen die Wählerinnen und Wähler die selbsternannte Alternative für Deutschland nicht mehr in dem Maße wählten, wie dies noch in den letzten 2 Jahren der Fall war, versucht die Partei nun krampfhaft neue Wählergruppen an Land zu ziehen, zumal der Rassismus, die zutiefst neoliberalen, totalitären und reaktionären Ansichten und Positionen der AfD und das Goebbels-Vokabular eines Björn Höcke viele abschreckt der AfD ihre Stimme zu geben.
 
Also setzt sie verstärkt, gerade in Berlin, darauf, Russlanddeutsche für sich zu gewinnen und plädiert überdies mit einigen Unionspolitikern für die Einwanderung und Einbürgerung von Russlanddeutschen.
 
Des Weiteren wollen AfD und CSU ein Einwanderungsgsetz nach kanadischem Vorbild. Heißt im Klartext, man will ausländische Arbeitskräfte zu Billiglöhnen verheizen, vorrangig für Arbeiten, für die die Deutschen sich zu schade sind.
 
Zu alledem sagt DIE LINKE ganz entschieden nein!
 
Wir wollen kein Nützlichkeitsrassismus und keine Zuwanderung nach irgendwelchen Abstammungsprinzipien und Blutideologien!
 
Wir wollen offene Grenzen für Menschen in Not!
 
Das Asylrecht und die Aufnahme von Flüchtlingen kennen keine Obergrenze!
 
Aber wir wollen eine eine Begrenzung der Zuwanderung von Deutschstämmigen, die jetzt in der 4. oder 5. Generation aus Osteuropa nach Deutschland kommen.
 
Zuwanderung darf nur nach dem Bedürftigskeitsprinzip und nicht nach Profitinteressen der hiesigen Wirtschaft erfolgen!
 
Fachkräfte dürfen nicht abgeworben werden!
 
Wenn die osteuropäischen Staaten wirtschaftlich auf die Beine kommen wollen, brauchen sie ihre fähigsten Leute selbst.
 
Und genau aus diesem Grunde habe ich erhebliche Probleme mit der Überbetonung bei CSU und AfD, unsere oberste Pflicht bestünde darin, Russlanddeutsche aufzunehmen und sie vorrangig anzuerkennen und einzubürgern gegenüber einem Menschen, der aus Afrika kommt oder einem Kind syrischer Flüchtlinge, das hier geboren ist.
 
Wer unsere Sprache spricht, unsere Gesetze achtet, unsere Kultur akzeptiert, Respekt gegenüber Frauen und alten Menschen hat, der ist herzlich willkommen und darf auch gerne unser Mitbürger werden.
 
Und wer in Deutschland geboren ist, sollte generell die deutsche Staatsbürgerschaft erhalten.

http://www.jungewelt.de/index.php