Deutsche Linke für neoliberalen  Ex-Rothschild Banker  Macron- Französische Linke lehnt beide Kandidaten ab

Die Präsidentschaftswahlen in Frankreich verdeutlichen auch einen tiefen Bruch zwischen der deutschen Linken, die in Richtung neoliberaler SPD schielt und die farnzösische Linke um Melenchon, der mit der angeblich "stalinistischen " KP Frankreichs koaliert udn die Sozis als Feind der Linken betrachtet. 

Während die Linkspartei-Vorsitzenden Kipping und Rixinger zur Wahl des neoliberalen udn parteilosen Macron aufrufen, lehnt Melenchon beide Kandidaten ab. Er beharrt auf ein linkes Lager, dass nur durch den Verrat der neoliberalen Sozialisten keine linken Kandidaten in die finale Stichwahl gelangen lässt.

Die Sozis hatten sich gegen  die Wahl von Melenchon in Frankreich ausgesprochen und ihr Kandidat Hamon  erhilelt 6 % der Stimmen, so das Melenchon mit 19,5 % die Stimmen der Sozis fehlten, so dass stattdessen die Rassistin inf Faschistin Le Pen die Linke in Frankreich überflügeln konnte. 

Man muß ja nicht unbedingt eine neue Faschismustheorie in Richtung SP in Frankreich verkünden - aber das Verhalten der Sozis hat Faschismus als Regierungsform in Frankreich erst ermöglicht.

Es wäre also richtig  gewesen, wenn Hamon auf die Kandidatur verzichtet hätte.   Das meint auch Bernd Riexinger. Genauso wie der trotzkistische Kandidat Philippe Poutou. Dann wäre Mélenchon jetzt vielleicht in der Stichwahl, meint auch er.

Aber auch Riexinger äussert sich danach plötzlich deutlich kritischer zur Person von Macron: 

...

Hamon hat zur Wahl Macrons in der zweiten Runde aufgerufen.

Das wird die Parti Socialiste auch nicht retten. Aber es erhöht die Gefahr, dass linke Positionen unglaubwürdig werden, indem sie als Feigenblatt für neoliberale Politik dienen, die am Ende die Gefahr des Rechtsextremismus erhöht.  

Ich würde es doch sofort und ehrlich begrüßen, wenn wir in Europa bessere soziale Standards durchsetzen könnten. Aber die Sozialdemokratie, und in der ist Macron groß geworden, redet immer nur. Sie tut nichts.

Es ist die radikale Kritik an der EU, die aus meiner Sicht proeuropäisch ist, weil wir ein anderes Europa wollen, eines, in dem die neoliberale Politik gestoppt wird, die unter dem Strich den Rechten zugute kommt...Macron hat bisher nur ein recht vages Programm, was wir davon konkret wissen, bestärkt meine Kritik....Was könnte Sie denn tun fragt Strohschneider?Wie wäre es mit linker Politik? François Hollande ist damals mit einem linken Programm gewählt worden. Statt jedoch für Sozialpolitik im Interesse von Umverteilung, Industrie- und Infrastrukturpolitik im Interesse der Beschäftigten und der öffentlichen Hand einzutreten, hat er sich entschieden, möglichst gute Bedingungen für die Verwertungsinteressen des Kapitals zu schaffen. Linke Politik muss aber gerade hier den Konflikt suchen. Zu denken, wie es auch die SPD tut, man könnte beides machen – ein bisschen über soziale Gerechtigkeit reden und zugleich die Interessen der großen Konzerne unangetastet lassen, das geht nicht. Die Sozialdemokratie in ganz Europa macht immer wieder diesen Fehler und wird deshalb jetzt zerrieben.

Ähnlich wie in den USA geht es auch um einen Kampf zweier Fraktionen der Kapitalistenklasse. Da ist  einmal die exportorientierte Gruppe der Globalisten, die auch  wie bisher durch Nato-Kriege im Windschatten der US  Aggression Märkte, Ressourcen une Einflußgebiete wie seinerzeit in Libyen und Mali  erobern will. 

Andererseits vertritt die Rechtsradikale Le Pen die Gruppe der Protektionisten, die besonders auf den eigenen französischen Markt schielen und sich gerne abschotten  - auch gegenüber einer derutschen Merkel-Vorherrschaft in Europa. . Auch die binnenmarktorientierte Wirtschaft  - wie Immobilienmogule - setzen analog zu Trimp aus den USA auf die Ultranantionalistin. 

So ist es kein Wunder, dass Macron für die EU und die Nato- Mitgliedschaft steht und als Repräsentant der  Globalisierung und  der zockendem Investmentbanken wie Rotschild betrachtet wird.   

Unverständlich aber ist, dass die deutsche Linke zwar richtiger Weise den Antifaschismus betont und deshalb Le Pen kategorisch ablehnt und andererseits Macrons Wahlsieg befürwortet, der auch eine Niederlage für die gesamte Linke in Frankreich bedeuten würde.

Es ist pharisäerhaft hier das kleineren Übel zu proklammierten - dann hätte man lieber ganz geschwiegen . Die Zustimmung für Macron durch die deutsche Linkspartei ist ein großer Fehler - auch wenn Le Pen noch  schlechter wäre.

Richtig wäre es,  beide Kandidaten als Parteivorsitzende der deutschen Linken abzulehnen - so wie es Melenschon ganz richtig macht. 

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