USA setzen mörderische MOAB Bombe- die Mutter aller  Bomben in Afghanistan ein

14,6 Mio. Dollar Bombe gezündet - Die Rüstungskonzerne freuen sich 

US Militärs  töten verbündete Rebellen in Syrien 

USA bombardieren IS-Stellung in Afghanistan mit "Mutter aller Bomben"

US-Streitkräfte haben in Afghanistan eine riesige Bombe des Typs GBU-43 eingesetzt - auch bekannt als "Mutter aller Bomben". Das bestätigte das Pentagon am Donnerstag in Washington.

Als Sprengkopf wird der BLU-120 verwendet. Dieser enthält 8480 Kilogramm Sprengstoff und entwickelt eine nominelle Sprengkraft von 11 Tonnen TNT-Äquivalent. Ihr Stückpreis lag 2009 bei 14,6 Millionen US-Dollar.

Der BLU-120-Sprengkopf hat eine Füllung aus H6, eine Mischung aus Hexogen (Cyclotrimethylentrinitramin), auch bekannt als RDX, das zusätzlich mit Tritonal, einer Mischung aus Aluminiumpulver und TNT (Trinitrotoluol), angereichert wird.

Der Einsatz wurde angeordnet von US-General John Nicholson, Oberbefehlshaber der US-Streitkräfte in Afghanistan. Die Bombe wurde von einer Lockheed MC-130 abgeworfen. Ziel des Luftschlags waren Anhänger des Islamischen Staates (IS) in einem Tunnelsystem im Achin-Distrikt der Provinz Nangarhar im Osten des Landes.[4]

Die Bombe ist nach seiner Entwicklung 2003 bisher nach US-Medienberichten noch nie bei tatsächlichen Kampfhandlungen eingesetzt worden. Der Abwurf aus einem Kampfflugzeug hatte dem Pentagon zufolge Tunnel dem Geheimdienstkonstrukt Islamischer Staat sowie dessen Kämpfer zum Ziel. ( Wikipedia). 

Auf diese Weise sollte die Gefahr für die amerikanischen und afghanischen Soldaten in der Region minimiert und der Schaden bei den Terroristen maximiert werden.

Die Anti-IS-Koalition hat in Syrien nach Angaben der USA versehentlich Kämpfer der Syrischen Demokratischen Kräfte angegriffen und dabei 18 Menschen getötet. Verbündete Kräfte hätten das Ziel als Stellung der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) identifiziert und den Luftangriff angefordert, teilte das US-Militär am Donnerstag mit. Man untersuche, wie es dazu kam und stehe mit den Syrischen Demokratischen Kräften (SDF) in Kontakt. Der Luftangriff erfolgte demnach südlich von Al-Tabka. Die von den USA angeführte Allianz unterstützt eine Offensive der SDF mit Luftangriffen. Ziel ist die Befreiung der IS-Hochburg Al-Rakka.

Berichte über den fragwürdigen Einsatz der MOAB gab es schob vorher - beispielsweise 2009 im "Spiegel".

Ob ein Luftangriff gegen unterirdische Anlagen erfolgreich sein kann, ist allerdings umstritten, da dies von vielen Faktoren abhängt - etwa der Tiefe und Art des Ziels, seiner Panzerung oder der Beschaffenheit des Bodens. So wäre der Einsatz einer enorm starken Sprengladung gegen Massenvernichtungswaffen nicht ohne Risiko, da Radioaktivität, chemische Kampfstoffe oder Krankheitserreger freigesetzt werden könnten. Brandbomben wiederum hätten möglicherweise nicht genügend Sprengkraft. Ende 2003 haben Experten eines US-Regierungslabors gar Pläne für den Einsatz kleinformatiger Atomwaffen gegen Bunkeranlagen entworfen. 2005 kam eine Studie allerdings zu dem Ergebnis, dass selbst diese "Mini-Nukes" noch Millionen von Menschen töten könnten.

Das Pentagon lässt inzwischen nicht nur an immer größeren konventionellen Bomben, sondern auch an neuartigen Gefechtsköpfen forschen, die speziell zur Bekämpfung unterirdischer Ziele konzipiert sind. Gearbeitet wird auch an Waffen, die nicht vertikal aufs Ziel treffen, sondern horizontal - um sich die Verwundbarkeit der Bunkereingänge zunutze machen.

Der MOP soll laut Pentagon-Sprecher Morrell "in einigen Monaten" einsatzbereit sein. "Wir leben in einer Welt, in der es Leute gibt, die Massenvernichtungswaffen anstreben - und dies in geheimer Weise tun." Drohungen dieser Art hat US-Regierung schon zur Amtszeit von Präsident George W. Bush eingesetzt. Im März 2003 etwa testete das US-Militär die "Massive Ordnance Air Blast Bomb", die wegen ihres Kürzels MOAB auch "Mother Of All Bombs" genannt wurde.
 

 

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