Verhafteter Islamist Sascha L. war vorher Geburts-Deutscher und Nazi

Viele Islamisten waren in der Vergangenheit von westlichen Geheimdiensten  rekrutierte Söldner, die einen Bezug zum Islam hatten oder  aber völlig unreligiöse Araber u.a. aus der islamischen Welt  waren.

Oft agierten sie als Doppelagenten für den ominösen IS bzw. Al Kaida und gleichzeitig für den Staat.

Es wird spannend zu beobachten sei, ob US Präsident Trump die Rekrutierung von Islamisten weiterführen wird.

So war auch  der Chef der Sauerland-Gruppe, die lange Zeit als größte islamistischen Zelle in Lande gegolten hatte, ein CIA Agent.U

Und auch der  Berliner IS-Attenttäter vom Breitscheidplatz  Anis Amri hatte enge Kontakte zu deutschen Polizeibehörden und er war Geheimdienstspitzel des italienischen Partner-Geheimdienstes deutscher Geheimdienste.

Es stellt sich also die Frage, ob auch Sascha L. von staatlichen Behörden rekrutiert wurde oder ob er ein losgelöster und isolierter Einzeltäter und Trittbrettfahrer ist.

Inzwischen werden hierzulande "Islamisten" rekrutiert,  die garnichts mehr mit der islamischen Welt zu tun haben.
so ist der jetzt in Niedersachsen gefasste "Islamist" ein gebürtiger Deutscher, der bis vor kurzer Zeit noch Neonazi war.
Wie die Nazi-Zellen wie im Falle der NSU werden auch islamistische Zellen von Geheimdiensten unterwandert.

Hier  könnte es sich auch um einen rekrutierten Islamisten handeln, der mit dem Islam nie etwas am Hut hatte.

Auf einem YouTube-Kanal, den die Sicherheitsbehörden ihm zuordneten, veröffentlichte er seinerzeit eine Reihe von Videos, in denen er gegen Muslime und Antifaschisten hetzte.

Damals befasste sich L. unter anderem mit dem "schleichenden Volkstod", agitierte gegen Muslime, die in Deutschland angeblich "die Scharia durchziehen" wollten und warnte davor, sich mit ihnen anzufreunden: "Selbst ein Hund weiß, wo er hingehört - und wohin gehörst du? Sei nicht dümmer als ein Hund und rette die deutsche Bevölkerung vor dem geplanten Aussterben!"

Vor der Kamera trat Sascha L. vermummt mit Schal und Sonnenbrille auf. In einigen Filmen trug er auch eine weiße Maske, wie sie die rechte Aufmarschtruppe "Die Unsterblichen" verwandt hatte.

Im Mai 2013 lud er dann ein Video mit dem Titel "Tipps für die Kakerlaken Bekämpfung" hoch, in dem er nach Erkenntnissen der Behörden zu Aktionen gegen Migranten aufrief.

Doch offenbar schenkte Sascha L. seinem rassistischen Geschwafel irgendwann selbst keinen Glauben mehr. Nach Informationen des SPIEGEL konvertierte der Rechtsextremist etwa im Jahr 2014 zum Islam. So sagte er es im Rahmen eines Gerichtsverfahrens aus, in dem er sich verantworten musste, weil er das verbotene Symbol des Islamischen Staates  im Internet verbreitet hatte.

Ein Sprecher der Generalstaatsanwaltschaft Celle wollte sich zu dem extremistischen Vorleben des Beschuldigten auf Anfrage nicht äußern. Die Ermittlungen zu der Person dauerten noch an, hieß es. Geprüft werde außerdem, mit wem L. in Kontakt gestanden habe und ob es Mitwisser gebe.

Sascha L. war jetzt festgenmmen werden, weil er einen Anschlag auf Soldaten und Polizisten geplant haben soll. Ihm wird die Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat vorgeworfen.

Bei der Durchsuchung seiner Wohnung im niedersächsischen Northeim wurden Acetonperoxid, andere Chemikalien und elektronische Bauteile zur Herstellung eines Sprengsatzes gefunden.

In ersten Vernehmungen habe L. eingeräumt, er habe Beamte mit dem selbst gebauten Sprengsatz "in eine Falle locken wollen", teilten die Ermittler mit. Der angebliche Salafist sei "dringend verdächtig", der Zugriff ein "großer Erfolg", hieß es.

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