Berlin Attentäter Anis Amri - Agent westlicher Geheimdienste oder Agent "Gottes"

Der blutigste Anschlag von Dschihadisten im Lande bleibt weiterhin dubios.

Der Attentäter vom Berliner Breitscheidplatz hatte einen polnischen LKW in den Weihnachtsmarkt gesteuert und so 12 Menschen getötet.

Doch Behörden hatten den Attentäter schon lange Zeit vor dem Attentat auf dem Schirm.

Auch "Report München" zitierte am Freitagabend aus Dokumenten von V-Leuten, die ihre Vorgesetzten darüber in Kenntnis gesetzt hatten, dass es sich bei Anis Amri um eine tickende Zeitbombe handeln könnte. Einem Aktenvermerk des Düsseldorfer LKA zufolge habe bereits Ende 2015 eine "Vertrauensperson" Kontakt zu dem potenziellen Terroristen hergestellt. Schon damals habe Amri angekündigt, in Deutschland mithilfe von Kriegswaffen Anschläge begehen zu wollen. Eine Polizeiquelle soll ihn auch gefragt haben, ob er Waffen besorgen könne. Innerhalb des Netzwerks um "Abu Walaa" sollen mindestens zwei V-Leute eingesetzt worden sein.

Zwischen Februar und März 2016 habe zudem ein "geheimer Informant des Verfassungsschutzes" Amri von Dortmund nach Berlin gefahren. Dabei soll der Extremist abermals betont haben, dass es eine religiöse Pflicht der Muslime sei, Ungläubige zu töten. "Im Sinne von Allah zu töten", sei sein Auftrag, zitiert der "ARD Brennpunkt" aus dem Aktenvermerk.

Gesucht: Der mutmaßliche Täter Anis Amri - doch es gibt Unklarheiten in der offiziellen Geschichte.

Im März 2016 begannen die Sicherheitsbehörden, Amri als "islamistischen Gefährder" verdeckt zu observieren und seine Kommunikation zu überwachen. Das LKA in NRW ermittelte gegen ihn wegen des Verdachts der "Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat". Auch im Zusammenhang mit dem Verkauf von Drogen und sogar im Zusammenhang mit einer Messerstecherei in einer Neuköllner Bar im Juli 2016 fiel der Verdächtige auf – zu einem Zeitpunkt, da auch ein erster Abschiebebescheid gegen ihn erging. Einen Grund, Amri aus dem Verkehr zu ziehen, sahen die Behörden jedoch auch vor diesem Hintergrund nicht.

Nachdem Landeskriminaldirektor Dieter Schürmann in einer chronologischen Aufzählung die vielen Stationen beschreibt, die Amri seit seiner ersten Einreise nach Deutschland im Juli 2015 durchlaufen hat, wie er sich unter insgesamt 14 verschiedenen Namen an unterschiedlichen Orten als Flüchtling meldete, erscheint es zunehmend erstaunlich, dass der Tunesier sich über so lange Zeit ungehindert bewegen konnte.

Spätestens im November fällt Amri den Behörden zum ersten Mal auf: Der Tunesier bietet sich einem V-Mann des Landeskriminalamtes Nordrhein-Westfalen an, der in der islamistischen Szene tätig ist. Amri sagt ihm, er wolle "etwas in Deutschland unternehmen" und könne sich eine Kalaschnikow für einen Anschlag besorgen.

Die Mitglieder des Innenausschusses haben viele Fragen. Wenn das LKA, wie Schürmann sagt, bereits im November 2015 Februar wusste, dass Amri "in Deutschland etwas machen wolle"; wenn aus Chatprotokollen und Äußerungen hervorging, dass er einen Anschlag planen würde und sich auch als Selbstmordattentäter zur Verfügung gestellt hatte; wenn schon lange bekannt war, dass er sich bei einem V-Mann der Polizei Waffen besorgen wollte und nach Bombenbauanleitungen suchte - warum sollten solche Erkenntnisse nicht ausgereicht haben, um ihn zu verhaften?

Aus der Sicht von NRW Innenminister Jäger sei ab August 2015  sowieso Berlin  und der dort ermittelnde Generalbundesanwalt für Amri zuständig gewesen.

Januar 2016: Das Bundesamt für Verfassungsschutz notiert: Amri reist unter verschiedenen Identitäten im ganzen Land herum. In Berlin, Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Baden-Württemberg werbe er "offensiv" darum, mit ihm Anschläge zu begehen.

17. Februar 2016: Amri wird offiziell als "Gefährder" eingestuft ("Funktionstyp: Akteur"): "Aktuell sind bei Amri Verhaltensmuster feststellbar, die auf eine Intensivierung von Anschlags-Planungen hindeuten könnten und die Tiefe seiner radikal-islamistischen Gesinnung untermauern."

Die Behörden wußten also, dass er IS Aktivist ist und Attentate im Lande plante und das er 14 Identitäten besitzt, wie es eigentlich sonst nur bei Geheimdienstagenten üblich ist.

Allein wegen der 14 Identitäten hätte der Generealbundesanwalt in Berlin handeln müssen.  Es ist also unwahr, dass es keine Anzeichen für ein Vorgehen  gegen Amri gegeben habe. 

Vielmehr deutet alles darauf hin, dass Polizeibehörden wie die  Landeskriminalämter der Polizei Amri haben gewähren lassen und die Identitäts-Pluralität des IS Aktivisten geduldet haben.

So betrachtet ist es viel wahrscheinlicher, dass Amri ein Agent westlicher Geheimdienste oder zumindest ein Doppelagent war, der im Auftrag des IS und westlicher Geheimdienste gleichzeitig agierte.

Nach Hillary Clinton ( Al Kaida)  hatte auch Erdogan jüngst erklärt, dass die US Regierung den IS  aufgebaut und bewaffnet haben.

Auch im Falle des Berliner Attentates ist immer noch ungeklärt, woher die Tatwaffe stammt, mit der der polnische LKW Fahrer erschossen wurde? 

18. Februar 2016: Amri reist mit dem Bus nach Berlin, wird dort von der Polizei abgepasst.  Nach anderenAngaben chauffiert ihn ein VP der Polizei also ein Polizeispitzel quer durchs Land.

Das Bundeskriminalamt übernimmt die Auswertung seines Handys. Berlin, NRW und das Bundesamt für Verfassungsschutz erhalten eine Kopie der Daten: Diese zeigen, wie radikalisiert er bereits ist. Am 2. Februar, so wird ersichtlich, hat Amri über das Chat-Programm "Telegram" Kontakt zu mutmaßlichen IS-Kämpfern aufgenommen.

Es gab also auch eine Verwicklung von Polizeibehörden und Geheimdiensten und insofern auch eine Koordination im Falle Amri.  Man kann sich also nicht damit rausreden, dass die Behörden unabhängig und in Unkenntnis der Person unterschiedlich oder aneinander vorbei handelten.

Ende Februar 2016: Amri ist Thema bei einer Runde von Polizei und Nachrichtendienstlern aus Bund und Ländern: Die Kommission Staatsschutz hat ein achtstufiges Prognose-Modell erarbeitet. Die Gefahr durch Amri wird mit einer 5 bewertet, "eher unwahrscheinlich": keine konkreten Hinweise auf einen Anschlag, aber das BKA notiert auch, dass Amri "für radikale Ansichten und Ansinnen empfänglich sein dürfte". Die Karlsruher Staatsschützer lassen vom LKA NRW alles zusammenschreiben, was über Amri bekannt ist - und leiten den Fall an den Berliner Generalstaatsanwalt weiter.

Wie kommt es zudieser doch offensichtlich ganz unsinnigen " Entlastung" von Amri durch Polizeibehörden UND Geheimdienstbehörden.

Sollte Amri von den Geheimdiensten gedeckt werden?

14. März 2016: Berlin leitet Ermittlungen ein: Amri wird  angeblich observiert, seine Kommunikation überwacht - doch bis auf kleinere Delikte soll nichts passiert sein. Das kan ja auch nicht sein, da zumindest Urkundenfälschung udn Sozialbetrug intern nachgewiesen worden war.  Er stellte diverse Asylanträge unter verschiedenen Identitäten überall im Lande.  Im Juni zweifelt die Justiz trotzdem daran, ob man überhaupt weiter überwachen soll. Im September enden die Ermittlungen ganz. Sie werden schlicht eingestellt.

 Warum wurden die Ermittlungen eingestellt? Hat der deutsche Geheimdienst oder gar der CIA der USA hier Druck ausgeübt oder es gar veranlasst?

In den USA  gab es etliche Fälle, wo das FBI die Attentäter beobachtete und sogar bewaffnete. In einigen Fällen hat man die Al Kaida Attentate sogar geschehen lassen. Auch das wäre kein Novum, zumal deutsche Gheimmdienste und Polizeibehörden mit den US- Behörden  kooperieren und auch deren dubiose  Arbeitsweise zum Teil übernehmen.

Nach dem Strickmuster vieler Geschichten seit dem 11. September 2001 wurde der angebliche Attentäter erschossen, so das er über mögliche Hintermänner keine Auskunft geben kann. Warum hat man den Mann in einem Dorf bei Mailand nicht in die Beine geschossen und lebend verhaftet?

Alle Kontaktleute von Amri - so wurden zwei Tunesier ermittelt. die unmittelbar vor dem Attentat Kontakt zu Amri hatten,  werden nach den Verhören entlastet bzw. als nicht tatverdächtig eingestuft.  Ein Schelm wer Böses dabei denkt.

 

 

 

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