Oligarchen-Kniefall: Exxon Öl Boss Tillerson wird wohl neuer US Außenminister unter Trump

ExxonMobil-Chef Rex Tillerson soll Trumps Top-Kandidat für das Amt des Außenministers sein. Diplomatische Erfahrungen hat er nicht, dafür hat er enge Verbindungen nach Russland – sogar zu Putin.

Er repräsentiert an der Wallstreet wie kein zweiter die Öl-Industrie, in dessen Interesse Kriege  als Markteroberungskriege in aller Welt liegen.

Kommende Woche will der designierte US-Präsident  Donald Trump bekannt geben, wer den Posten des Außenministers in seinem Kabinett übernimmt.

Jetzt sickerte durch, dass Rex Tillerson, Präsident und Geschäftsführer des Mineralölkonzerns ExxonMobil, der führende Kandidat für das Amt des Chefdiplomaten sein soll. Das berichtet die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf ein führendes Mitglied aus Trumps Übergangsteam.

Trump traf Tillerson am Dienstag und wird ihn wahrscheinlich am Wochenende noch einmal treffen, hieß es weiter. Trump scheint bei seinen Überlegungen zum Amt des Außenministers kurz vor dem Abschluss zu sein.

Tillersons Favoritenstatus wurde bekannt, als New Yorks früherer Bürgermeister Rudolph Giuliani am Freitag seine Kandidatur zurückzog.

Enge Verbindungen nach Russland

Tillerson, 64, hat enge Verbindungen nach Russland und auch persönlich zu Präsident Wladimir Putin. ExxonMobil bohrt und forscht auf allen Kontinenten und unterhält Operationen in 50 Ländern. Diplomatische Erfahrungen Tillersons sind nicht hinterlegt.

Blackrock und Vanguard sind Haupteigentümer von Exxon Mobile - aber auch State Street und Fidelity.

Hinter diesen Finanzmolchen stehen ganz wenige Superreiche.

Laut Geldmagazin handelt es sich dabei beispielsweise um Rothschild. was ausdrücklich nicht als Verschwörungstheorie zu betrachten sei.

Schweizer Analytiker

der ETH Zürich haben 2007 mit einem mathema-
tischen Modell diese Daten auf die wesentlichen Ver-
knüpfungen komprimiert und daraus 43.060 transna-
tional tätige Konzerne herausgefiltert. Diese sind im
Schnitt an 20 anderen Konzernen beteiligt. Bei der Un-
tersuchung der Beziehungen zwischen diesen Firmen
stellte sich heraus, dass ganze 1.318 Firmen den Kern
der globalen Wirtschaft bilden und meist über Beteili-
gungen erstaunlich eng miteinander vernetzt sind.
Aus diesem zentralen Nukleus haben die Züricher
Forscher dann 147 Unternehmen herausgefiltert, die
als Machtzentrum die Weltwirtschaft dominieren. Die
50 Großen repräsentieren mit zwei Ausnahmen die
monetäre Kriegsflotte der Hochfinanz mit Banken, In-
vestmentgesellschaften und Versicherungen. Ange-
führt vom Rothschild-Schlachtschiff Barclays Inc., das
als wichtige Aktionäre die Privatbank NM Rothschild
und deren Satelliten-Bank Lazard Brothers ausweist,
sind sie besonders eng untereinander und nach außen
vernetzt und kontrollieren 40 Prozent des weltweiten
Vermögens.
Diese Studie zeigt, in welch bedenklichem Aus-
maß der Sektor der Realwirtschaft von wenigen Fi-
nanzinstitutionen kontrolliert wird und mit diesen
ein gemeinsames Ganzes bildet. Seit 2007 hat sich zu-
dem die Macht des innersten Zirkels verdichtet. Die
größten acht US-Banken JPMorgan Chase, Bank of
America, Citigroup, Goldman Sachs, US Bancorp,
Bank of New York-Mellon und Morgan Stanley wer-
den fast zur Gänze von nur zehn Aktionären kontrol-
liert, darunter BlackRock, State Street, Vanguard und
Fidelity. Hinter diesen Beteiligungsmolochen stehen
einige wenige superreiche Personen und Familien, die
letztlich als persönliche Eigentümer anzusehen sind.
James Glattfelder von der Eidgenössischen Tech-
nischen Hochschule in Zürich zog daher als einer der
Autoren der Studie kryptisch das Resümee: „Wir müs-
sen uns von allen Dogmen be-
freien, ungeachtet, ob es sich
um Verschwörungstheorien
oder die freien Märkte handelt.
Unsere Analyse basiert auf Tat-
sachen“.
Rothschild dominiert
die Finanzwelt
Der Name Rothschild taucht
bei vielen dieser machtvollen
Beteiligungsfirmen auf. NM
Rothschild hält unter anderem
Beteiligungen bei Barclays, FMR
(Fidelity Investments), Legal &
General Group, Natixis, Lloyds
TSB, Massachusetts Mutual Life,
ING Group und Northern Trust.
Rothschild Asset Management
Inc. ist an Vanguard, Legg Ma-
son und Wellington beteiligt;
Rothschild GmbH bei AXA;
Rothschild Fund Management
bei Franklin; Banque Privée Ed-
mond de Rothschild bei Mitsu-
bishi UFJ; Rothschild Invest-
ment Trust bei Dodge & Cox;
Rothschild Group bei Nomura;
Rothschild North America bei Deposit Insurance
Corp. of Japan etc.
Bei wichtigen Beteiligungen agieren Familien-
mitglieder sogar in den Führungsetagen. Neben den
bereits Genannten war dies bis vor kurzem beispiels-
weise Rothschild-Schwiegersohn Marcus Agius als
Aufsichtsratsvorsitzender von Barclays (Nummer
eins der Liste der Top 50). James Rothschild sitzt im
Aufsichtsrat der Capital Group (Nummer zwei),
­Edmond de Rothschild bei State Street (Nummer
fünf), Lord Jacob Rothschild bei der britischen Versi-
cherung Standard Life (Nummer 36), Steven M.
Rothschild bei Capital Research, Simon Rothschild
bei Resona.http://www.geld-magazin.at/flipBooks/gm1212/gm1212/assets/basic-html/page19.html

Also stecken wenige Oligarchen-Clans hinter diesen Finanzmarkt Akteuren der Wallstreet, die Trump ganz bewußt machtpolitisch berücksichtigt.

Dank kürzlich veröffentlichter Teilergebnisse einer Schweizer Studie wurde bekannt, dass 40 % der Weltwirtschaft von nicht mehr als 147 Unternehmen kontrolliert werden.

Namen wie Barclays, Vanguard, State Street oder FMR tauchen als Großaktionäre anderer internationaler Konzerne auf. Und wem gehören die genannten Institute?

Es finden sich Einträge bei Wikipedia oder in anderen Enzyklopädien, es finden sich konzerneigene Webseiten mit Hinwesen für Investoren. Die Prawda nannte kürzlich einige Namen, allerdings mit dem einschränkenden Hinweis, dass diese Vermutung der „Wahrheit wohl sehr nahe komme“.

Wie Medien im deutschen Sprachraum informierten, laufen die Fäden der Besitzverhältnisse im Bereich der multinationalen Konzerne bei 147 Unternehmen zusammen. Die 50 größten davon werden in diesem Artikel aufgelistet.

Angeführt wird die Liste von Barclays, einer Bank, die im Jahr 1690 in London gegründet wurde. Die Deutsche Bank wird an 12. Stelle genannt. Ferner taucht im Spitzenfeld die Bank of America auf, J. P. Morgan Chase & Co, Goldman Sachs, Morgan Stanley, State Street Corporation und auch BlackRock.

Am 18. Oktober erschien in der englischen Ausgabe der Prawda ein Artikel, der sich wiederum mit den Besitzverhältnissen dieser genannten Unternehmungen befasst. Als Hauptaktionäre der Bank of America werden folgende Firmen zitiert, was sich übrigens auch durch Wikipedia bestätigen lässt:

  • State Street Corporation
  • Vanguard Group
  • BlackRock
  • FMR
  • J. P. Morgan
  • Capital World Investors
  • Bank of New York Mellon Group

In gleicher Weise werden die großen Anteilseigner anderer Institute und Konzerne angeführt. Dabei kristallisiert sich heraus, dass es immer wieder die selben Namen sind, die regelmäßig auftauchen. Als „Big Four“ werden sie im genannten Artikel zusammengefasst. Dabei handelt es sich um:

 
  • State Street Corporation
  • Vanguard Group
  • BlackRock
  • FMR

Das sind weitgehend auch Haupteigentümer von Exxon Mobile.

Übrigens, ein Blick auf die Webseite der Deutschen Bank lässt den Namen BlackRock Inc. mit Sitz in New York ebenfalls als Inhaber von 5,14% der Aktien aufscheinen.

Und wem gehört nun BlackRock? Der Prawda-Artikel nennt: Barclays ( gilt als "Rothschild"- Bank), PNC Financial Services und CIC.

Familienname taucht bei all den genannten Institutionen allerdings  kein einziger auf.

Zur Abrundung des Bildes findet sich in der Prawda dann auch noch eine Liste von gut bekannten Unternehmen, bei dienen diese „Big Four“ ihre Finger im Spiel haben. Zu diesen zählen (eine kleine Auswahl):

  • Boeing
  • Coca Cola
  • DuPont & Co.
  • Exxon Mobil
  • Hewlett Packard
  • Merck & Co.
  • Pfilzer
  • Wal-Mart
  • Time Warner
  • Walt Disney
  • Rupert Murdoch News Corp.
  • CBC-Corp.
  • NBC Universal

Banken besitzen Versicherungen, Versicherungen besitzen Banken, zusammen kontrollieren Sie Pharma- und Ölkonzerne, weltweit dominierende Getränkehersteller und selbstverständlich auch einige Mediengiganten. Und noch immer finden sich keine Familiennamen.

Nun, die Vermutung in diesem Prawda-Artikel deutet in jene Richtung, in der auch die Gründer der privaten amerikanischen Notenbank, genannt Federal Reserve, zuhause sind.

Die Nachfahren des, 1821 in Frankfurt geborenen, Marcus Goldman, der zusammen mit seinem Schwiegersohn Samuel Sachs den Finanzgiganten Goldman Sachs gegründet hatte, werden genannt. Der Rockefeller-Clan, Kuhn Loeb und die Lehman-Brüder aus New York, selbstverständlich auch die Rothschilds, die Lazards und der, 1972 verstorbene, britische Geschäftsmann Baron Moses Israel Sieff.

Zu hoher Wahrscheinlichkeit lässt sich aber annehmen, dass diese relative Einseitigkeit, wie sie bei der Prawda aufscheint, nicht ganz den Tatsachen entspricht. Auch das englische Königshaus, zurückgehend auf die East Indian Company, die über mehr als 100 Jahre den Opiumhandel mit China unter Kontrolle hatte, soll über sagenhafte Reichtümer verfügen. Auch die saudi-arabische Königsfamilie müsste es, dank des unaufhaltsamen Ölflusses, in die Riege der „großen Spieler“ geschafft haben. Schließlich konnte Abdullah es sich leisten, 130 Milliarden Dollar unters Volk zu werfen, um jeglicher Demokratiebestrebung in seinem Land vorzubeugen. Auch sollte die Kapitalmacht des Vatikans nicht unterschätzt werden, der am vergangenen Montag Vorschläge für Reformen im internationalen Finanzwesen bekanntgab.

Wenn Sie das nächste Mal daran denken, dass Sie gerne ein paar tausend Euro auf ein anonymes Sparkonto legen würden, was heutzutage in den meisten Ländern der westlichen Welt nicht mehr möglich ist, dann finden Sie sich einfach damit ab, dass Sie zu arm sind, um ihren Namen geheim halten zu können. Den tatsächlich Reichen dieser Welt gelingt dies ohne sonderliche Probleme.

Und nicht nur das. Auch der neue Wirtschaftsberater von Trump kommt aus diesem Umfeld:

Trumps Kniefall vor dem Geldadel der Wallstreet- Goldman Sachs Chef  Gerry Cohn wird sein Wirtschaftsberater

Nachdem der Faschist Brannon der politische Chefberater des US Präsidenten Donald Trump wird, soll der Goldman-Sachs Banker-Investmentbanker-Chef Cohn sein Wirtschaftsberater im Weißen Haus werden .

Das ist ein Kniefall vor der Wallstreet, den selbst eine devote Hillary Clinton nicht besser hätte vollziehen können.

Der designierte US-Präsident Donald Trump will einem Medienbericht zufolge demanch  Goldman-Sachs-Manager Gary Cohn zu seinem Top-Wirtschaftsberater machen.

Trump habe den Präsidenten der Investmentbank, der auch für das Tagesgeschäft zuständig ist und als potenzieller Nachfolger von Vorstandschef Lloyd Blankfein gilt, gefragt, ob er den Nationalen Wirtschaftsrat leiten wolle, berichtete der Sender NBC News am Freitag. Das Gremium koordiniert die Wirtschaftspolitik der Regierung quer durch alle Behörden.

Trump setzt auch bei anderen wichtigen Posten auf einstige Goldman-Mitarbeiter: Das Finanzministerium soll an Steven Mnuchin gehen, Steve Bannon soll Chefstratege werden.

Sollte der 56-jährige Cohn in die Politik wechseln, könnte das bei Goldman den Weg für Wall-Street-Manager freimachen, die seit Jahrzehnten bei der Bank sind, aber bislang in der zweiten Reihe Platz nehmen mussten. Bei der Bank war zunächst niemand für eine Stellungnahme erreichbar.

Trump sucht gerade vor der Amtsübernahme am 20. Januar Kandidaten für sein Kabinett. Einige wichtige Posten sind noch offen, darunter das Außenministerium. Das Innenministerium soll nach Angaben von Insidern an die Kongressabgeordnete Cathy McMorris Rodgers gehen.

Sie ist eine Unterstützerin der Öl- und Gasindustrie und Klimawandel-Skeptikerin. Sollte sie ernannt werden, könnte die Branche leichteren Zugang zu mehr als einem Viertel des US-Territoriums bekommen, auf dem Nationalparks oder Indianerreservate liegen. Diese sind besonders geschützt. Ölbohrungen oder Bergbau sind dort schwierig oder verboten.

http://www.jungewelt.de/index.php