Frankreichs konservativer Fillon wird mit Le Pen Nazi light Programm Präsidentschaftskandidat

Die Nazis erstarken in Frankreich noch stärker als anderswo in den Kernstaaten der EU und im nächsten Jahr sind Präsidentschaftswahlen.

Der Sozialdemokrat Hollande und sein neoliberales Kabinett hat das  Land  abgewirtschaftet.

Das deutet auf einen Rechtsruck oder gar auf eine faschistische Präsidentin Le Pen im nächsten Jahr hin.

Deshalb vollzieht auch die konservative Parrtei einen starken Rechtsruck und nähert sich so den Nazis in Frankreich immer mehr an.

So wurde der erzkonservative, rassistische und islamophobe Kandidat  Fillon für die Präsidentschaftswahlen als Kandidat nominiert.

Zudem hat er der Bundeskanzlerin vorgeworfen, Hunderttausende Flüchtlinge nach Deutschland einreisen zu lassen und dabei die Bedrohung durch radikale Islamisten unterschätzt zu haben. Ein rassistisches Weltbild äußert sich da, indem er Kriegsflüchtlinge, die gerade vor dem Krieg der Islamisten und der Nato ( die den Krieg als verdeckten Geheimkrieg mit Dschihadisten als Söldner führt)  flliehen, unter  Generalverdacht  zu stellen.  Dabei sind "Islamisten" oft CIA geführte Geheimdienstzellen, die auch vom französischen Geheimdienst gesteuert werden. Und weil er das weiß, geht es dem Konservativen um Rassismus und natürlich nicht um den Islam.

Fillon möchte das Schengen-Abkommen neu verhandeln, er setzt ganz klar auf eine Abschottung der EU-Außengrenzen. Auf mehr Entgegenkommen bei der europaweiten Verteilung von Migranten sollte man in Berlin bei Fillon nicht setzen. Fillon ist ein Souveränist, das könnte für die deutsche Politik unbequem werden. Die EU und den Freihandel hat er stets etwas skeptisch gesehen. Schon 1992 stimmte er gegen den Vertrag von Maastricht und die Einführung des Euro, und er war auch gegen die EU-Verfassung, die 2005 in Frankreich bei einer Volksabstimmung scheiterte.

Er will mit seinem neoliberalen Wirtschaftsprogramm 500.000 Beamtenstellen streichen, Steuern für Unternehmen radikal  senken und die Arbeitszeit im öffentlichen Dienst von derzeit 35 Stunden auf 39 Stunden erhöhen. Der  Kündigungsschutz soll ausgehöhlt werden. Der Hobby-Rennfahrer verkauft sich als radikalen  und neoliberalen Reformer.

So möchte er auch die Steuern auf Unternehmen, Waren und Kapitalvermögen in allen Mitgliedsländern angleichen bzw . kürzen. Ein Propgramm, dass auch der Nazi Freund Trump in den USA anstrebt.

Nach der Umbenennung von UMP in "Les Républicains"kam es zu einem weiteren Rechtsruck der Ultranationalisten, die von einem Europa der  Nationen träumen.

In diesem Sinn ist Fillon ein französischer Trump. Natürlich eleganter und ohne grobschlächtigen Sprüche, abgesehen von der persönlichen Integrität jubeln neben Mainstrreammedien auch die rechtspopulistische "Junge Freiheit".

Der rechte und kampfbereite Christenfundamentalist François Fillon, dessen jüngste Streitschrift mit dem programmatischen Titel „Den islamischen Totalitarismus besiegen“ heißt, will den Islam reformieren. Dabei ist der politische Islam der Al Kaida und des IS ein Produkt US amerikanischer Geheimdiesnte. Soweit reicht der Verstand konservativer Politiker und vor allem deren Wähler allerdings nicht. Sie schlucken  unkritisch dieses rechtsradikale Weltbild, dass Rassismus erzeugen soll und so Wähler von Le Pen gewinnen soll. 

Strategisch entsteht so eine neue Rechtsfront von Konservativen und Nazis, die einen Linksruck der Republik langfristig verhindern könnte und die erstmals wieder eine Mehrheit der Rechten in Frankreich garantiert. Da wächst  rechts zusammen, was zusammen gehört.

 

 

 

 

 

 

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