Fidels beste Zitate

Ein Kämpfer kann sterben – nicht aber seine Ideen": Die stärksten Castro-Zitate

Maradonna weint.
 
Kubas Revolutionsführer, der ein halbes Jahrhundert Menschen weltweit begeisterte, ist verstorben.

Fidel Castro ist am 25. November im Alter von 90 Jahren in Havanna gestorben. Selbst sein Name ist für Millionen Menschen in der Welt zu einem Symbol der Freiheit und der Möglichkeit geworden, die Welt zu verändern. Sein Leben ist eine Legende, seine Worte begeisterten die Menschheit – und werden es auch weiter tun. An dieser Stelle erinnern wir uns an seine prägnantesten Zitate.
 
Über Kampf und Revolution

Lässt die Heimat stolz auf Euch blicken. Habt keine Angst vor stolzem Tod. Für die Heimat zu sterben, heißt weiter zu leben. Ich begann die Revolution mit 82 Menschen hinter mir. Sollte ich das wiederholen, würden 15 oder sogar zehn ausreichen. Zehn Menschen und absoluter Glaube. Egal, wie viele ihr seid. Wichtig ist, zu glauben und einen klaren Plan zu haben. Die Hartnäckigkeit bringt den Sieg. Jener, der unfähig ist, um andere zu kämpfen, wird nie fähig sein, um sich selbst zu kämpfen. Revolution ist kein Bett aus Rosen. Revolution ist ein Kampf zwischen der Zukunft und der Vergangenheit. Über Ideen und Ideale Das Leben ohne Ideen kostet nichts. Es gibt kein größeres Glück, als um sie zu kämpfen. Ein Kämpfer kann sterben – nicht aber seine Ideen. Über die USA und den Kapitalismus Der Kapitalismus ist widerlich. Er bringt nur Krieg, Heuchelei und Rivalität. Die USA werden mit uns sprechen, erst wenn sie einen schwarzen Präsidenten haben und die Welt einen lateinamerikanischen Papst.
 
Über die Zukunft der Welt

Kein einziges Problem in der Welt kann mit Gewalt gelöst werden. Es gibt weder eine globale noch eine technische oder militärische Macht, die völlige Sicherheit gewährleisten könnte. Über Kuba Unser Land ist Paradies im geistigen Sinne des Wortes. Und wie ich bereits mehrmals gesagt habe — wie ziehen es vor, im Paradies zu sterben, als in der Hölle zu überleben. Über sich selbst und die Geschichte Verurteilt mich. Das hat nichts zu bedeuten — die Geschichte wird mich freisprechen. Carlos Puebla — Y en eso llego Fidel. Das Lied, das Fidel Castro gewidmet ist. ... 1694

 
Kubas Ex-Präsident Fidel Castro zeigte wieder einmal Widerstand gegenüber einer Annäherung zwischen Washington und Havanna. Darüber schrieb Castro am Montag in einem Artikel und betonte dabei, dass sein Land „keine Geschenke“ von den Vereinigten Staaten nötig habe.

Castros Kommentartext erschien nach dem offiziellen Besuch von US-Präsident Barack Obama auf Kuba letzte Woche. Bei der Reise hatte der amerikanische Staatschef das Ziel, die Beziehungen mit der kommunistischen Insel zu normalisieren. Dies hat den ehemaligen Staatschef Kubas aber anscheinend nur wenig beeindruckt.

In dem Artikel unter dem Titel „El Hermano Obama“ („Bruder Obama“ – Anm. d. Red.) für die Zeitung Granma zeigte Castro keinerlei Willen dazu, das etwa halbe Jahrzehnt der Feindschaft zwischen den beiden Ländern zu verzeihen. Dabei betonte der kubanische Ex-Präsident, dass Kuba „keine Geschenke von dem Imperium nötig hat“. Dem US-Präsidenten zuzuhören könne einen ja zu einem Herzinfarkt bringen, fügte der kubanische Ex-Staatschef hinzu. „Niemand mache sich Illusionen, dass das Volk dieses edlen und selbstlosen Landes seinen Ruhm, seine Rechte und seinen geistigen Reichtum abgeben wird, die es erst durch die Entwicklung von Bildung, Wissenschaft und Kultur erreicht hatte“, schrieb Castro. Der Besuch von Obama letzte Woche war die erste offizielle Visite eines US-Präsidenten auf Kuba seit 88 Jahren. Der amerikanische Staatschef rief zu Demokratie und mehr Freiheit im Land auf.

Mehr: https://de.sputniknews.com/panorama/20160328308762782-castro-geschenke-imperium/

Ein Fidel Castro gewidmetes Lied:

http://www.jungewelt.de/index.php