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US Staatsschulden steigen auf über 17 Bio Dollar-Gesamtschulden damit auf  über 60 Bio Dollar - Pro Kopf sind das 189 000 Dollar Schulden 

Die Schulden des Staates und der Allgemeinheit sind zu einem großen Teil gleichzeitig die Guthaben weniger superreicher Gläubiger. 

Nirgendwo in der entwickelten Welt sind die Unterschiede zwischen arm und reich so groß wie in den USA.

Die Staatsschulden der USA sind in der Nacht zum Samstag ruckartig um 328 Milliarden Dollar gestiegen und haben damit die psychologische Grenze von 17 Billionen Dollar durchbrochen.

Das teilte das US-Finanzministerium am Samstag mit. Der Anstieg sei am ersten Tag nach der Wiederaufnahme der Tätigkeit der US-Regierung registriert worden, nachdem alle Staatseinrichtungen vom 1. bis 17. Oktober wegen eines Haushaltsstreits im US-Kongress geschlossen worden waren. Am 16. Oktober stimmten die Abgeordneten doch noch für eine Anhebung der Höchstgrenze der Staatsschulden, was die Finanzierung der Regierung wieder möglich machte. Nach Angaben des US-Schatzamtes handelt es sich um den 79. Fall seit 53 Jahren, da der Kongress den Staatsbankrott durch eine Anhebung der Höchstgrenze der staatlichen Verbindlichkeiten abwendet.

Laut neuem Gesetz werden die Staatseinrichtungen vorerst bis zum 15. Januar 2014 finanziert. Zudem darf die Regierung Geld bis zum 7. Februar 2014 leihen. Das heißt, dass das Schuldenlimit nicht volumenmäßig, sondern zeitlich begrenzt wird.

Nach Angaben des unabhängigen Internetportals US Debt Clock beliefen sich die US-Staatsschulden nach dem Stand vom Samstagmittwoch (Moskauer Zeit) auf 17,038 Billionen Dollar bzw. auf rund 54 000 Dollar pro Kopf der US-Bevölkerung. Die Gesamtschulden des Landes, inklusive der Verbindlichkeiten der Staaten, Munizipalitäten, Unternehmen und Haushalte, werden von Experten auf etwa 60 Billionen Dollar bzw. auf 189 500 Dollar pro Kopf geschätzt.

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